Beschwerdebild
Sodbrennen und Reflux
Gelegentliches Sodbrennen kennt fast jeder, und es ist meist harmlos. Anders ist es, wenn die Beschwerden über Wochen anhalten, mehrmals wöchentlich auftreten oder nur unter dauerhafter Einnahme von Säureblockern verschwinden.
Dann geht es um zwei Fragen: Woher kommt der Rückfluss, und hat er die Schleimhaut der Speiseröhre bereits verändert? Beides lässt sich nur ansehen, nicht erraten.
Mögliche Ursachen
Was dahinterstecken kann
- Refluxkrankheit
- Der Verschluss zwischen Speiseröhre und Magen schließt nicht ausreichend, Mageninhalt fließt zurück. Die häufigste Ursache anhaltender Beschwerden.
- Zwerchfellbruch
- Ein Teil des Magens rutscht durch die Zwerchfelllücke nach oben und schwächt den Verschlussmechanismus zusätzlich.
- Entzündung oder Geschwür
- Eine Entzündung der Speiseröhren- oder Magenschleimhaut, teils durch das Bakterium Helicobacter pylori ausgelöst.
- Veränderte Schleimhaut
- Bei langjährigem Reflux kann sich die Schleimhaut der unteren Speiseröhre umbauen. Dieser Befund erfordert regelmäßige Kontrollen — und lässt sich nur endoskopisch feststellen.
Diese Übersicht ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Welche Ursache in Ihrem Fall vorliegt, lässt sich nur nach einem persönlichen Gespräch und der passenden Diagnostik beurteilen.
Unser Vorgehen
Wie wir das abklären
- Ausführliches Gespräch zu Auslösern, Zeitpunkt und Dauer der Beschwerden sowie zu bereits eingenommenen Medikamenten.
- Gastroskopie zur direkten Beurteilung von Speiseröhre und Magen — sie zeigt Entzündungen, Geschwüre und Schleimhautveränderungen.
- Bei Bedarf Test auf Helicobacter pylori über eine Gewebeprobe während derselben Untersuchung.
- Anschließend Besprechung des Befundes und ein konkreter Behandlungsplan.
Wir melden uns innerhalb eines Werktages bei Ihnen zurück.
Untersuchungen
Was dabei zum Einsatz kommt
Unser Schwerpunkt ist die Endoskopie — bei den meisten dieser Beschwerden führt der Weg über eine Spiegelung.